„...stets mit perlendem und betörend gesanglichem Anschlag“
Generalanzeiger Bonn vom 04.10.2010
„Da stand weicher Anschlag neben spritziger Klarheit, strömende Fülle neben flexibler Zartheit.“
Rheinpfalz vom 20.04.2010
„Vollkommene Beherrschung ihres Instrumentes...“
Oberbergische Volkszeitung vom 5.3.2008
Kölner Stadtanzeiger (OVZ), Januar 2010
Luisa Imorde - ein Talent am Klavier
Luisa Imorde aus Wiehl ist Pianisten und kann in diesem Jahr auf eine Reihe beachtlicher Erfolge zurückblicken. Aus internationalen Wettbewerben ging sie als Siegerin hervor. Bereits mit neun Jahren gewann sie „Jugend musiziert“.
Wiehl - Ein glänzendes Abitur, eine bestandene Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in Aachen und zwei Stipendien: Die aus Wiehl stammende Pianistin Luisa Imorde kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Nachdem sie bereits mit neun Jahren erste Preise bei „Jugend musiziert“ gewann, nahm sie 2009 auch an internationalen Wettbewerben teil. „Das war eine spannende Erfahrung“, berichtet sie über ihre Reisen nach Italien. In Brescia gewann sie einen Klavierwettbewerb, in Padua setzte sie sich gegen Mitbewerber aus 28 Ländern durch und qualifizierte sich für das Finale im Januar 2010. Dann wird sie mit einem italienischen Orchester Mozarts 13. Klavierkonzert KV 415 spielen.
Das alles erzählt sie ganz selbstverständlich. Tatsächlich gehörte Musik immer zu ihrem Leben. Bereits mit drei Jahren faszinierte sie das Klavier: Imorde versuchte nachzuspielen, was sie bei den Musikschülern ihrer Mutter Gisa Scheel gehört hatte, später nahm sie selbst Unterricht. Schließlich sei ihr klar geworden, wie wichtig ihr die Musik ist. „Vor zwei Jahren habe ich mich dann endgültig dafür entschieden.“ Damit stand fest, dass das Klavierspiel zum Beruf werden soll.
Heute bestimmt es ihren Alltag in Studium und Freizeit mit mehrmaligem Unterricht pro Woche, besonders vor Konzerten und dem täglichen Übe-Pensum von fünf bis sechs Stunden. An der Hochschule lerne sie viele Musiker kennen, es gefalle ihr gut, auch wenn in der Organisation des neuen Studiengangs „Bachelor of Music“ noch etwas Durcheinander herrsche. Gerne würde sie ihren Master später im Ausland machen, etwa in Paris. In ihrer Freizeit fährt sie gern Inliner und besucht Konzerte. Pop- und Rockmusik hört sie allerdings nicht, sondern eher Klassik und Neue Musik.
Luisa Imorde studierte bereits anderthalb Jahre als Jungstudentin bei Pianist und Hochschuldozent Andreas Frölich, bei dem sie zuvor einen Meisterkurs besucht hatte. Er habe ihr sehr geholfen, erzählt sie. „Es ist sehr wichtig, einen Lehrer zu haben, der einen herausfordert und fördert, der an einen glaubt.“ Daneben besuchte sie die Oberstufe, für die sie an das Pädagogium Bonn wechselte. Studium, Konzerte, internationale Meisterkurse und Schule managte sie bereits damals zielstrebig parallel: „Ich bin einen Tag vor der mündlichen Abi-Prüfung vom Wettbewerb aus Italien wiedergekommen“, erzählt sie schmunzelnd.
Auch die Aufnahmeprüfung stand während der Abitur-Phase an: Luisa Imorde gehört zu den 20 Bewerbern, die aus über 100 Anwärtern ausgewählt wurden. Nun ist sie Vollstudentin bei Dozent Andreas Frölich. Im Oktober erhielt die talentierte Studentin dazu zwei Stipendien: Das NRW-Stipendium und das der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung, die Musikstudenten fördert. Neben dem Studium spielt sie weiterhin Konzerte, trat etwa im November auf dem Bonner Schumannfest auf, nahm an den WDR 3 Open Auditions teil und spielte kürzlich in Aachen Saint-Saëns „Karneval der Tiere“ auf einer Benefizgala.
Luisa Imordes Ziel ist es, Konzertpianistin zu werden. Ihr gefällt das abwechslungsreiche Arbeiten mit Klassik und Neuer Musik, als Solistin und im Ensemble. „Es wäre schön, wenn ich durch meine Musik dazu beitragen könnte, die Vorurteile gegenüber Neuer Musik abzubauen.
Melanie Hahn
Generalanzeiger Bonn, Juni 2009
Abschied einer Ausnahme-Pianistin
Abiturientin Luisa Imorde erhält nach dem Sommerkonzert den Päda-Musikpreis
Bad Godesberg-Villenviertel. (ham) Ein Star geht. Mit prasselndem Beifall wurde Luisa Imorde beim Sommerkonzertabend des Pädagogiums schon begrüßt. Glänzende Stücke von Haydn bis Mozart legte die Solo-Pianistin mit dem Päda-Orchester unter Katharina Stücker hin.
Und erhielt am Ende auch den begehrten Päda-Musikpreis für ihr Gesamtwirken an der Schule zugesprochen. "Das Päda hat mir viel gegeben, und ich habe ihm viele Konzerte zurückgegeben", erklärte Imorde dem GA am Rande. Am selben Morgen hatte die Abiturienten schon die Zulassung für die Kölner Musikhochschule erhalten. "Als Drittbeste von 120."
Jetzt starte sie zu einem Wettbewerb nach Italien. "New York, London, bis dahin muss ich dann doch schon noch ein wenig üben", lachte das Ausnahmetalent. Päda-Direktor Joachim Gantzsch bereitete das begeisterte Publikum in der Aula vorsorglich schon einmal auf andere Zeiten vor. "Ab jetzt werden wir für Luisas Konzerte viel bezahlen müssen." (...)
Generalanzeiger Bonn, März 2009
Meisterklasse: Luisa Imorde im Kulturzentrum Hardtberg
Wenige Tage, nachdem der Pianistin Luisa Imorde der Preis der Bürger für Beethoven verliehen wurde, präsentierte sich die Jungstudentin der Kölner Musikhochschule im Rahmen der Reihe "Meisterklasse" im Kulturzentrum Hardtberg. (...)
Das Programm des Abends war weitgehend klassisch konzipiert: Zwei mit Bedacht gespielte Sonaten Domenico Scarlattis als Auftakt, Ludwig van Beethovens Appassionata, die überaus sensibel und feinfühlig gestalteten "Variations sérieuses" von Felix Mendelssohn Bartholdy und abschließend Chopin.
Hier zeigte Imordes Spiel deutlich, dass sie bereits über eine Künstlerpersönlichkeit verfügt, die sich nicht nur mit der Wiedergabe virtuoser Kabinettstückchen erschöpft, sondern mit dem inneren Gehalt der Werke Schritt hält. Besonders schön gelang ihr dies in der F-Dur-Ballade op.38, in der sie Kontraste sehr subtil auslotete. Auch Beethovens Appassionata spielte sie mit großem Nachdruck, vor allem das Finale, das dramatisch aufgewühlt und geradezu mitreißend gelang.
Guido Krawinkel
Generalanzeiger Bonn, März 2009
Bürger für Beethoven zeichnen im Arithmeum junge Bonner Talente aus
Arithmeum. Solveig Palm war sich ganz sicher: "Sie wird ein Star." Gemeint war die Pianistin Luisa Imorde, die im Arithmeum mit einem Preis für ihre solistische Einzelleistung im Rahmen des Beethoven Bonnensis-Projektes der Bürger für Beethoven ausgezeichnet wurde.
Imorde eröffnete den Abend mit zwei Piècen von Chopin und glänzte mit intensivem, gefühlvollem und vor allem agogisch sehr komplexem Spiel. (...)
Aachener Zeitung, Oktober 2008
Ein perfekter Auftakt gelingt mit jungen Musikerinnen
Alsdorf. Den Auftakt zum ersten "Phönix"-Konzert machten die beiden 19-jährigen Jugend-musiziert-Preisträger Hannah Walter (Violine) und Luisa Imorde (Klavier). Ihr Spiel der Sonate für Klavier und Violine c-moll (Opus 45) von Edward Grieg zeichnete sich durch eine dialogische Leidenschaft, Homogenität und Reife aus, die ungemein beeindruckten und für Interpreten dieses jugendlichen Alters schlichtweg unglaublich waren.
Auf ungewohnte Hörpfade entführten die beiden jungen Künstler ihr Publikum dann bei den vier Nachtmusiken des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Crumb (geboren 1929). Sie entfalteten auf der Bühne ein naturalistisches Klangbild mit Pizzicati und mystischen Klangclustern.
Bonner General-Anzeiger
Auf dass dem PÄDA Flügel wachsen
JUBILÄUM Otto-Kühne-Schule feiert
Villenviertel. Das Pädagogium Otto-Kühne-Schule (PÄDA) hat im Rahmen seines 125. Schuljahrs noch mal so richtig aufgedreht: mit Sommerkonzert und Projekttagen. Dabei standen musikalisch gesehen drei, ja eigentlich vier junge Künstler im Fokus. […]
Furore machte in dem Konzert auch Luisa Imorde. Sie legte mit dem von Katharina Stücker auch durch Dvorak- und Brahms-Stücke sensibel geleiteten Schulorchester einen brillant gespielten Satz eines Mozart-Kammerkonzerts hin.
Sogar stehende Ovationen erntete die Zwölfklässlerin mit den „Variations Sérieuses d-Moll“ von Mendelssohn-Bartholdy, die sie mit technischer und erstaunlich emotionaler Reife aus dem Flügel zauberte. […]
OVZ, 16. Juni 2008
Wiehltaler für junge Musiker
Stadt Wiehl ehrt die Pianisten Luisa Imorde und Christoph Stöber
Wiehl. Die Aufführungen der Musikschuleensembles zeigten, dass Musik meist Teamarbeit ist. Zwei Solisten am Piano führten vor, dass es aber auch auf herausragende Talente ankommt. Das festliche Eröffnungskonzert in der Bielsteiner Burg war am Freitagabend der angemessene Rahmen für eine Würdigung der beiden Wiehler Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.
Bürgermeister Werner Becker-Blonigen zeichnete Luisa Imorde und Christoph Stöber mit dem Silbernen Wiehltaler aus. Die sonst eher altgedienten Ehrenamtlern vorbehaltene Plakette bekamen nach dem Jugend-forscht-Preisträger nun erneut zwei junge Wiehler.
Die beiden Virtuosen, die auch als Duo große Erfolge bei Wettbewerben und Konzerten feiern durften, bedankten sich auf ihre Weise, nämlich mit hochklassigen Vorträgen: Luisa spielte eine Etüde von Chopin, Christoph ein Stück von Bach. Der Applaus des Publikums zeigte, dass die beiden Wiehltaler an die richtige Adresse gegangen sind.
OVZ,11.März 2008
Drei Talente beim Bundeswettbewerb
Jugend musiziert: Luisa Imorde qualifizierte sich gleich in zwei Kategorien
Aus dem Kreis. Die oberbergischen Teilnehmer waren beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ am Wochenende in Münster durchweg erfolgreich. Die Pianisten Luisa Imorde und Christoph Stöber aus Wiehl sowie die Cellistin Jahanna Bäß aus Nümbrecht konnten sich mit den ersten Preisen sogar für den 45. Bundesentscheid qualifizieren, der vom 10. bis 17. Mai in Saarbrücken ausgetragen wird.
1300 junge Leute spielten am Wochenende vor. Allein 208 Musiker spielten Klavier solo, so dass das Instrument mehrfach nachgestimmt werden musste. Luisa Imorde holte als Solistin mit Werken von Hadyn, Scriabin und Kapustin 23 Punkte, damit einen ersten Preis und die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Ihr Vorspiel an der Seite der Geigerin Hannah Walter aus Bedburg-Hau wurde sogar mit 25 Punkten bewertet. […]
OVZ, 17. März 2006
Musik und Chemie müssen stimmen
Jugend musiziert: Luisa Imorde und Christoph Stöber spielen vierhändig
Wiehl. „Wenn die Chemie nicht stimmt, dann hört man das“, sagen die beiden Pianisten Luisa Imorde und Christoph Stöber. Das vierhändige Spiel am Klavier klinge dann nämlich alles andere als harmonisch. „Denn eigentlich muss man zu zweit spielen, als sie man eine einzige Person“, erklärt Christoph Stöber. Der 14-jährige und seine 16-jährige Musikerkollegin aus Wiehl können das. Immerhin sitzen sie seit mehr als sechs Jahren gemeinsam am Klavier.
Und das sogar mit großem Erfolg: Heute Mittag treten die beiden als Duo beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Köln an. Vierhändig tragen sie der Jury unter anderem Schuberts „Lebensstürme“ vor.
Als Kinder haben die beiden nicht nur das Klavier, sondern auch in Haus und Garten miteinander gespielt und zusammen Baumhäuser gebaut. Für gemeinsame Freizeitbeschäftigungen bleibt den Teenagern heute kaum noch Zeit. „Nur selten gehen wir mal ins Kino“, sagt Luisa Imorde. Daneben treffen sich die beiden jedoch zum regelmäßigen Tastenspiel unter Anleitung von Luisas Mutter, der Klavierlehrerin Gisa Scheel-Imorde. Und die schlichtet auch, wenn es doch mal zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden jungen Künstlern kommt. „Denn ab und zu haben wir unterschiedliche Vorstellungen über die Interpretation eines Stückes“, erklärt Luisa Imorde.
Beide finden, dass das gemeinsame Spiel einen großen Vorteil hat: „Man ist viel weniger aufgeregt“ Das Lampenfieber sei eben kleiner, wenn man zu zweit die Bühne betritt, sagt Christoph Stöber. Und falls sich mal einer verspielen sollte, könne der andere ihn durch das korrektere Weiterspielen wieder auffangen.
Die beiden jugendlichen sind gerne mit anderen jungen Musikern zusammen. „Die Musik ist ein großer Teil meines Lebens, und darüber möchte ich mich austauschen“, erklärt Luisa Imorde. Die 16-jährige mag das Fachsimpeln über Noten, Stücke und Komponisten. Pop- und Rockmusik interessiert dagegen weder sie, noch ihren Klaviermitspieler Christoph Stöber. „Aktuelle Hits hören wir überhaupt nicht, und unsere Klassenkameraden akzeptieren das.“
Moderne Musik mögen die beiden allerdings schon: Luisa Imorde hört zurzeit am liebsten die Stücke des dänischen Komponisten Poul Ruders. Mit den Musikstücken der 1969 geborenen Japanerin Misato Mochizuki beschäftigt sich derzeit Christoph Stöber am liebsten.
KSTA, 17. November 2003
Junge Virtuosen brillierten für Senioren
Preisträger von „Jugend musiziert“ im Kölner Konzert zugunsten der Rundschau–Altenhilfe
[…] Durch den Abend führte der ehemalige Philharmonie-Intendant Franz Xaver Ohnesorg, der 1967 selbst Preisträger bei „Jugend musiziert“ war. Er betonte, wie wichtig Förderung im Elternhaus sowie die Musikschulen für die jungen Musiker seine. Vor jedem Auftritt stellte er die Nachwuchs-Künstler kurz vor, erzählte Wissenswertes und Amüsantes.
[…] Den heiteren Kehraus gestaltete das Klavierduo Christoph Stöber (12) und Luisa Imorde (14). Sie fegten in Auszügen aus Georges Bizets „Jeux d’enfants“ derart über die Tasten, dass die Begeisterung im Saal keine Grenze mehr kannte.