Zirkustänze

Luisa Imorde präsentiert die Ersteinspielung der „Zirkustänze“ von Jörg Widmann, einem bunt, humorvoll und abgründigen Klavierzyklus. Diesem stehen Robert Schumanns farbenreiche „Papillons“ am Anfang der Debüt-CD gegenüber. Mit ihrer außergewöhnlichen Programmgestaltung, Widmanns „Elf Humoresken“ im direkten Wechsel mit Werken von Robert Schumann einzuspielen, gelingt der jungen Pianistin ein bemerkenswerter, subtiler Dialog zwischen Romantik und Moderne.

Gedanken über „Zirkustänze“

Den Zirkus umgibt eine ganz besondere Anziehungskraft – eine Magie. Dieses Geheimnis faszinierte mich schon als Kind. Besonders die Artisten hatten es mir angetan. Ich träumte davon, selbst akrobatische Kunststücke zu lernen. Ich übte auf dem Trampolin Saltos vorwärts und rückwärts, doch aus mir wurde eher eine „Seiltänzerin“ auf dem Klavier. Tatsächlich, denn die „Zirkustänze“ sind auch eine pianistischartistische Herausforderung – eine Klangakrobatik.

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Gespräch zwischen Luisa Imorde und Jörg Widmann

LUISA IMORDE:
Mit Dir über Deine Musik zu sprechen und mit Dir daran zu arbeiten, fasziniert mich! Denn jeder klassische Interpret hat Fragen an seine Komponisten, nur leben die wenigsten von ihnen noch. Von Dir bekomme ich Antworten auf meine Fragen, und viel mehr noch, ich kann sogar Deine Kompositionen mit Dir gemeinsam erarbeiten, was unglaublich inspirierend ist. Für diese Möglichkeit und überhaupt Deine Zustimmung, Deine Werke auf diese Art und Weise mit Robert Schumann kombinieren zu dürfen, bin ich Dir unglaublich dankbar.

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